Barrierefreie Bewegungsflächen an Türen

29.10.2021

Durch den platzsparenden Öffnungsverlauf der Raumspartür können gegenüber einer Drehflügeltür bis zu 30% – und gegenüber einer Schiebetür bis zu 24% Grundrissfläche eingespart werden. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass sowohl die notwendige Bewegungsfläche als auch die Komplexität der Bewegungsabläufe von der Anfahrts- und Abfahrtsrichtung, der Türkonstruktionen sowie der Kombination unterschiedlicher Türen bestimmt werden. Diese Einflussfaktoren müssen besonders bei der Planung von Seniorenheimen und Krankenhäusern Berücksichtigung finden und führen mit der Raumspartür zu mehr Platzgewinn und barrierefreiem Bedienkomfort.

Das Türblatt öffnet lediglich auf 90°. Die Türklinke bleibt dadurch stets erreichbar und kann auch bei geöffneter Tür von beiden Seiten des Durchgangs einfach bedient werden. Dies bewahrt die Selbständigkeit von Menschen mit Gehhilfe, Rollator oder Rollstuhl und erhält die Würde bei der Nutzung von Toilette und Bad.

Raumspartüren schneiden in Bezug auf den Kraftaufwand sowie der nötigen motorischen Kompetenz bei der Benutzung besser ab, als herkömmliche Drehflügel- oder Schiebetüren.
Praktische Versuche und Messverfahren mit Probanden im USEability LAB am IHD der Universität Dresden machten klare Vorteile der Raumspartür hinsichtlich der erforderlichen Bewegungsflächen, in Verbindung mit der Rollator- und Rollstuhlnutzung, deutlich. Die erste vom TÜV-Rheinland DINCERTCO „barrierefrei“ zertifizierte Tür erhielt vor kurzem neuartige Edelstahlbänder mit patentierter Notöffnungsfunktion. Damit bewährte sich die Raumspartür jetzt in offiziellen Dauerfunktionsprüfungen mit über 500.000 Öffnungszyklen.

Mehr Informationen finden Sie in der Broschüre oder Sie fragen Ihr Link Beraterteam.

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Küffner